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Euro-Islam: Integration wider Willen


Sozialwissenschaftler, vor allem Soziologen, haben den Ehrgeiz, neue Begriffe zu kreieren; dabei handelt es sich genau genommen nur selten um etwas wirklich Neues, sondern meist um eine neue Form mit alten Inhalten. Auch Soziologen wollen ihre „Produkte“ möglichst günstig verkaufen. Oder anders, etwas salopp formuliert: Nur die „Verpackung“ ist frisch, auffällig, möglichst ansprechend, leicht verkäuflich. So ist es auch mit dem „Austro-Islam“, diesem spezifischen alpenrepublikanischen Teil des „Euro-Islams“. Ganz neu ist der österreichspezifische Begriff nicht, doch etwas jungfräulicher als der euro-islamische Oberbegriff.

Mit dem Begriff „Euro-Islam“ umschreibt man eine etwas eigenartige Mischung zwischen Anpassung, Assimilation und Segregation; vor allem aber die Probleme der Befolgung der immer weniger authentischen Heimatkultur der einstigen Arbeitsmigranten. Typisch für das Leben vieler Migranten, diesmal auf Muslime und vorwiegend auf die Türken bezogen, ist die „Segregation“. Darunter verstehen wir die Entmischung von unterschiedlichen Elementen in einem bestimmten Wohngebiet. Hier entstehen ethnische Netzwerke, die eine echte Integration der Neuzugewanderten fast überflüssig machen.

Um Wesen und Inhalt des Islams im Allgemeinen und die Möglichkeit einer Integration zu verstehen – also Eingliederung in die europäischen, christlich geprägten Staaten – ist es notwendig, uns mit dieser Religion auseinander zu setzen.

Rund 15 Prozent der gesamten Menschheit gehören dieser jüngsten monotheistischen Religion an, deren wichtigsten Bestandteile jüdischen und christlichen Ursprungs sind. So bestimmte Religionsgründer Mohammed (570-632), wie einst Moses, eine völlige Hingabe an Gott – in diesem Fall an Allah. Während im Christentum die Dreifaltigkeit die Offenbarung eo ipso ist, konzentrieren sich Judentum und Islam einzig und allein auf den einen, einheitlichen Gott, der kein Bild, keine Abbildung erlaubt. Die Jenseitsvorstellungen des Islams – Auferstehung, Jüngstes Gericht, Hölle und Himmel – entsprechen voll und ganz den jüdischen und christlichen Vorstellungen.

Die eigentliche islamische Zeitrechnung beginnt mit dem 15. Juni 622 als Mohammed – der genauso ein Mensch wie Moses und nicht wie Jesus Christus war – seine Sippe verließ und die neue „Glaubensgemeinschaft“ anstelle der arabischen, polytheistischen Stammesvorstellungen, gründete. An diesem Tag, so die Überlieferung, kam Mohammed mit seinen ersten 200 Anhängern nach Jathrib, das in der Folge den Namen „die Stadt“ („Medina“) erhielt. Mekka mit dem uralten Heiligtum „Ka`ba“ (auf Deutsch „Kubus“; ein schwarzer Würfel, der ursprünglich für das Götzenbild „Hobel“ stand) war damals noch nicht „befreit“. Daher ließ sich Mohammed in Medina nieder, wo sich die Wandlung vom religiösen zum politischen Islam begann.

Da Mohammed auf jedweden systematischen Aufbau verzichtete, können wir im „Koran“ (auf Deutsch: „Lesen“, „Gelesenes“), in diesem Glaubensbuch des Islams, keine einheitliche, widerspruchslose Lehre finden. Das Buch besteht aus 114 „Suren“ (auf Deutsch: „Stücke“), die unterschiedlich lange Verse umfasst. Der Koran wurde nicht wie die Evangelien von mehreren Autoren geschrieben, sondern ursprünglich – wie die Thora von Moses – allein, nach Diktat Gottes, geschrieben. Der heute noch gültige Koran stammt vom Kalif Osman, der um 650 versuchte, dieser heiligen Schrift ein einheitliches Bild zu geben.

Trotz dieser Redaktion ist der Koran immer noch nicht einheitlich; daher – wie im Judentum – die große Bedeutung der Kommentare von Rechts- und Schriftgelehrten, die man im Islam „Leute des Bindens und Lösens“ nennt. Diese Uneinheitlichkeit und die daraus folgenden Auslegungen des Korans öffnen – keineswegs nur, aber auch – dem politischen Islamismus Tür und Tor. So verkündet, um nur ein Beispiel zu nennen, der Leiter der wichtigsten Koranschule in Zentraljava (Indonesien), Abu Bakar Bashir: „Das Gesetz Gottes muss auf jeden Fall eingeführt werden. Denn es steht über der Demokratie.“ Dieser Imam war einer der Organisatoren des blutigen Anschlags am 12. Oktober 2002, in Bali, mit 200 Todesopfern. Imam Bashir und seine „Muslimische Verteidigungsfront“ beantragten gemeinsam mit dem „Islamischen Rat der Gelehrten“ eine „Fatwa“ (Rechtsspruch), damit alles „Christliche in Indonesien verboten“ wird. In Indonesien, in diesem größten islamischen Land der Welt leben, 207 Millionen Muslime.

Diese und ähnliche islamistische Hassprediger führen zu solchen resignativen Aussprüchen wie der von Josef Ludin, einem aus Afghanistan stammenden Züricher Neurologen: „Der Islam als Weltanschauung gehört nicht zu Europa. Denn er will Religion, Gesellschaft und Politik nicht getrennt betrachten. Die Freiheit, Kern der europäischen Aufklärung, ist ihm fremd.“ Dieser absolute Mangel auf aufklärerischen Werten wird noch durch ein religionspsychologische Hypothek erschwert: Aus historischen Gründen kennt der Islam eine allgemeine „Opferrolle“ – wie im Judentum die ägyptische Knechtschaft oder im Christentum die römische Verfolgung – nicht. Um diesen fehlenden Opferstatus politisch nach zu holen, wird von den Hasspredigern eine „vernichtende Gefahr“ aus der „westlichen Zivilisation“, welche den Islam „vernichten“, oder zumindest “unterwandern“ will, vorgelogen.

Judentum und Christentum kennen in ihrer Theologie den ethisch begründeten „freien Willen“. Das individuelle Verhalten der Gläubigen innerhalb der festgeschrieben Gebote entscheidet darüber, ob jemand in den Himmel kommt oder in der Hölle landet. Der Islam geht in dieser relativen Einschränkung einen großen Schritt weiter: „Ein jeder handelt gemäß seiner eigenen Art und euer Herr weiß am besten, wer den rechten Weg geht.“ (Koran: 17.84). Dieser „rechte Weg“ wird einzig und allein von Allah, bzw. von seinem Propheten Mohammed und in der Nachfolge von den Kalifen bestimmt.

Der „freie Wille“, so wie wir es verstehen, schließt auch die Glaubensfreiheit ein. Nicht im Islam. Dazu zwei durchaus charakteristische Zitate: „Niemand steht es zu zu glauben, es sei denn mit Allahs Erlaubnis, der Herr der Welten.“ Und dann die offene Drohung: „Er lässt seinen Zorn auf jene herab, die ihre Vernunft dazu nicht gebrauchen wollen.“ (Koran: 10:91-100).

Ergo: Nur der kann glauben, der „Allahs Erlaubnis“ besitzt; also nur die Muslime. Und wehe denen, die diese „Erlaubnis“ nicht verstehen wollen. Das Wort „Vernunft“ wird nur in diesem Zusammenhang gebraucht.

Hinter dieser islam-kanonisierten Bestimmung, die heute politische Praxis geworden ist, steht die gesamte Geschichte dieser Religion:

Mohammed hatte zwar ein Pferd, auf dem er in den Himmel ritt, doch keinen männlichen Nachfolger. So ernannte er an seinem Sterbebett seinen ersten Schwiegervater Abu Bakr dazu. Damit wurde dieser zum ersten der so genannten „Rechtgeleiteten Kalifen“. Bakr ist der erste Kalif. Ihm folgte Mohammeds zweiter Schweigervater Umar. Der dritte dieser war Mohammeds Schwiegersohn Uthman und der letzte der vierte dieser Ur-Kalifen Ali, der gleichfalls Schwiegersohn und darüber hinaus auch Neffe des Propheten war. Nach dem der dritte Kalif, Uthman, ermordet wurde, fand Ali, der Vierte, keine allgemeine Zustimmung mehr. Im Jahre 661 wurde auch Ali gewaltsam in das Paradies geschickt. Damit wurde die heute noch gültige feindselige Trennung zwischen Schiiten und Sunniten, mit unterschiedlichen Kalifen bzw. Imamen, teils in Spanien, teils in Nordafrika, perfekt. Ab 1517, als die Türken Teile Nordafrikas eroberten, führten die osmanischen Sultane selbst den Titel „Kalif“. Erst 1924 nach der Ausrufung der Türkischen Republik durch Mustafa Kemal Atatürk – ein Freimaurer – wurde das bisher letzte Kalifat abgeschafft. Damit verlor der 101. Kalif (Abdülmecit II.) Amt und Würde.

Rund 80 Prozent der insgesamt 1,5 Milliarden Anhänger des Islams (davon 50 Millionen in Europa) sind Sunniten, ca. 20 Prozent Schiiten, die überwiegend im Iran und in Teilen Iraks leben.

Die Sunniten leiten ihren Namen vom arabischen „ahl as-sunna“ („Volk der Tradition“) ab und sie betrachten sich als Nachfolger des ersten Kalifen Abu Bakr. Einheitlich sind die Sunniten nicht; ihre Rechtsschulen („Madhhab“ genannt) kennen unzählige Richtungen von den extrem-konservativen und dogmatischen „Wahhabiten“ bis zu den eher moderaten Malikiten.

Die Gemeinschaft der Sunniten baut ihre Lehren neben dem Koran auch auf die „Sunna“ („Tradition“) auf. Gewisse Ähnlichkeiten zwischen der Thora und dem Koran, bzw. zwischen dem Talmud und der Sunna sind dabei relativ leicht feststellbar.

Für die Schiiten war nur der vierte Kalif, Ali – deshalb leiten sie ihren Namen von „Si at Ali“ („partei Alis“) ab – der einzig wirkliche Nachfahre des Propheten. Daher verwenden sie auch nicht den Namen „Kalif“, sondern „Imam“. Der wohl letzte schiitische Imam, Mahdi („Der Geleitete“), zog sich aus Angst, ermordet zu werden, in die „Verborgenheit“ zurück. An der symbolischen Gestalt des „Mahdi“ erkennen wir eine interessante Parallelität zwischen Judentum und Islam: Die frommen Anhänger beider Religionen lehnen die weltliche Macht ab und unterwerfen sich dem Warten auf die Ankunft des Messias (die Juden), bzw. auf die Rückkehr des Mahdi, „um die Erde mit Wahrheit und Gerechtigkeit zu erfüllen“, wie es in der schiitischen Überlieferung heißt.

Die große, oft blutig geführte Auseinandersetzung zwischen Sunniten und Schiiten bezieht sich überwiegend auf die differenzierten Vorstellungen beider Gemeinschaften zur „Sunna“, die nicht nur „Tradition“, sondern auch „Verfahrensweise“ bedeutet. Die eigentlichen theologischen Differenzen sind nicht groß; vielmehr geht es um real- und machtpolitische Auseinandersetzungen. So zum Beispiel in Bahrain, wo 70 Prozent der Bevölkerung Schiiten sind, doch das Land wird von einer sunnitischen Regierung beherrscht.

Die eher fundamentalistischen Schiiten bestehen darauf, dass nur die Nachfahren des Propheten den Islam führen dürfen, während die etwas moderateren Sunniten immer schon bereit waren, die Führung ihrer Religion für diese Aufgabe besonders geeigneten Personen anzuvertrauen. Das eigentliche Problem der Schiiten ist die schlichte Tatsache, dass seit dem 9. Jahrhundert der Prophet weder einen direkten noch einen indirekten Nachfahren hat und deshalb warten sie so sehnlich auf die „Rückkehr“ von Mahdi, auf ihren muslimischen „Messias“.

In dieser bunten, uneinheitlichen Welt der Lehre Mohammeds spielt der Euro-Islam, bzw. unser Austro-Islam, eine besondere Rolle. Der Ausdruck „Euro-Islam“ wird auf den in Göttingen lehrenden Politologen Bassam Tibi zurückgeführt. Für Tibi sollten die in Europa lebenden Muslime an die europäischen Werte heran geführt werden. Allerdings ist selbst Bassam Tibi nicht allzu optimistisch: Er nimmt mit gutem Grund an, dass die auch in Europa agierenden Islamisten jedwede Annäherung an die europäischen Werte der Aufklärung verhindern. Vor allem das Grundkonzept unseres Laizismus – die Trennung zwischen Staat und Kirche – ist für die meisten Muslime in Europa unvorstellbar.

Im Gegensatz zu Bassam Tibi macht sein Gegenspieler Tariq Ramadan Indirektwerbung für den Islamismus in Europa. Der Publizist Ramadan lehnt jedwede nachhaltige Anpassung der Muslime an den europäischen Geist ab und fordert „Partizipation statt Assimilation“ und will das ohnehin gut ausgeprägte Selbstbewusstsein der Muslime noch weiter stärken.

Einige Zahlen zum Euro-Islam: Die meisten Muslime (5 Millionen, 8,1 Prozent der Gesamtbevölkerung) leben in Frankreich, gefolgt von Deutschland (3,2 Mio; 3,9%) und Großbritannien (1,6 Mio; 2,7%). In der Reihenfolge des relativen Anteils an der Gesamtbevölkerung steht Österreich mit seinen ca. 400.000 Muslimen und mit 4,3 Prozent Anteil hinter England und den Niederlanden an dritter Stelle in der EU.

Faruk Sen vom „Zentrum für Türkeistudien“ an der Universität Essen zitierte bei einer Wiener Tagung der „Islamischen Glaubensgemeinschaft“ die „Fünf Säulen“ der muslimischen Integration in Europa:
• Ablehnung der Scharia
• Prinzip des Laizismus
• Kompatibilität islamischer Lebensweisen mit den Normen der Industriegesellschaft
• Treue zur verfassungsmäßigen Ordnung der Aufnahmeländer
• Zustimmung zu Demokratie und Pluralität

Leider stehen diese „Fünf Säulen“ mutterseelen allein im luftleeren Raum. Bereits die erste Forderung nach der Ablehnung der Scharia ist für jeden Muslim undurchführbar, da die Scharia vor allem die Grundprinzipien Mohammeds, wie Gebete, Fasten im Ramadan, Mildtätigkeit und die Pilgerfahrt nach Mekka, beeinhaltet.

Ähnlich ist die Situation in Österreich. Seit dem Jahre 1912 wird hierzulande der Islam als Religionsgemeinschaft anerkannt; als Körperschaft erst 1979 und seit 1980 werden an österreichischen Schulen Islamunterricht erteilt. Die meisten Muslime in Österreich kommen aus der Türkei und sind demnach Sunniten. Während nach Außen hin verschiedene Vereine die offiziellen und privaten Kontakte zum Staat Österreich und zu seiner Bevölkerung suchen, spielt sich das eigentliche religiöse und politische Leben in den so genannten „Moscheegemeinden“ ab, die zwar keine formelle Mitgliedschaft – im Gegensatz zu den Vereinen – kennen, dafür das Leben der Muslime, von der religiösen Erziehung bis zu den unterschiedlichen Dienstleistungen führen und bestimmen. Über alles steht auch in Österreich die kompromisslose Türkeibezogenheit der hier lebenden Muslime.

Amer Albayati, Mitbegründer der „Initiative liberaler Muslime in Österreich“, weiß, dass in Österreich der türkische Einfluss „vor allem durch die großen türkischen Vereine“ immer größer wird. Dabei erwähnt er vor allem die „Islamische Föderation“, die „Union Islamischer Kulturzentren“ und vor allem „Atib“, deren Präsident der jeweilige türkische Botschafter in Österreich ist. Hinter „Atib“ steht das „Präsidium für Religionsangelegenheiten“, eine mächtige türkische Staatsinstitution. So sind alle Imame, die in den „Atib“-Moscheen predigen, Angestellte des türkischen Staates. Gleichfalls steht die offizielle Vertretung der Muslime in Österreich, die „Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich“ (IGGiÖ) unter türkischem Einfluss. Österreichs führender Migrations-Experte, Heinz Fassmann von der Akademie der Wissenschaften formuliert eindeutig: „Türkische Vereine sind langfristig Integrationsbremsen“, da die „Auslandstürken von der Türkei vereinnahmt werden.“ In seinem Kommentar zu dieser Expertenmeinung schreibt Michael Fleischhacker, Chefredakteur „Die Presse“, unmissverständlich: „Die türkische Regierung nennt österreichische Staatsbürger türkischer Herkunft ,unsere Leute`. Diese sollten sich dagegen wehren.“ – Ich kann Herr Fleischhacker beruhigen: Der einzige Bezug auch der Türken in Österreich ist ihre österreichische Staatsbürgerschaft. Sie werden sich gegen die türkische Vereinnahmung nicht wehren und wir dürfen es nicht, um nicht sofort als „Rassisten“ und „Neofaschisten“ abgestempelt zu werden.

Diese Situation ist in Österreich wie in Deutschland ident. So zeigt eine Studie der „Stiftung Zentrum für Türkeistudien“ an der Universität Duisburg-Essen, dass sich 64,6 Prozent der Muslime als „eher religiös“ bezeichnen. Die Schlussfolgerung der Autoren: „Je länger die Befragten in Deutschland (und wohl auch in Österreich) leben, um so mehr fühlen sie sich religiös.“ Diese Rückzug in eine eminent politische Religion mit Lebens- und Verhaltensbestimmungen ist für die Zukunft beider Länder nicht ungefährlich. Von einer wirklichen Integration, von einer „Einbindung in ein Ganzes“ kann dabei wohl keine Rede sein. Daher wäre es sinnvoll, etwas pointiert formuliert, nicht so sehr von „Menschen mit Migrationshintergrund“, sondern von „Menschen mit Migrationsvordergrund“ zu sprechen.

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