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Nach Israelreise als “dreckige Jüdin” beschimpft


Wir kamen während des Libanonkrieges nach einem einjährigem Israelaufenthalt (akadem. sabbatical) 2006 nach Berlin zurück. Unsere elfjährige Tochter kam in ihre alte Schulklasse, in der die muslimischen Kinder, die sie seit der Vorschulzeit kannten und früher einmal “beste Kumpel” waren, sie nun als “dreckige Jüdin” beschimpften und in der Hofpause bedrohten und sagten, dass sie sie “abknallen” würden.

Es gab zwei Gespräche mit den betreffenden Schülern und der Lehrerin, die meinte, dass unsere Tochter dies alles wegen der traumatischen Erfahrung in Israel phantasieren würde. Unsere Tochter musste die Schule verlassen, angeblich wegen ihrer Lernschwächen, dabei hatte sie bis dato nie Förderstunden in Anspruch genommen. Aus Sicherheitsgründen ist sie nun auf einer Sonderschule.

Sie wurde zwei Jahre lang in der Öffentlichkeit (Spielplatz, Weg zur U-Bahn) beschimpft, bespuckt, geschubst (es gibt mehrere Zeugen). Erst ein Freund, der selbst vor den Jungen (marrokan. Migrationshintergrund), die mittlerweile 15 Jahre alt waren, floh, weil er mit der “Jüdin” ging, erzählte es uns. Dann kam raus, dass sie in der U-Bahn seit Jahren drangsaliert wurde.

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