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Die Generation U 30 und die Islamkritik


Bei Fragen von Politikern und Journalisten nach aufkommender Islamkritik müssen Menschen meiner Generation schmunzeln. Diese Frage amüsiert uns, denn sie ist leicht zu beantworten. Im Gegensatz zu den Großen der politischen Akteure und zu den Meinungsmachern linker Blätter haben wir regelmäßigen Kontakt zu muslimischen Mitbürgern. Vor allem, wenn wir nicht Kinder Besserverdienender sind und entsprechend Nutznießer einer sich ausbreitenden Kultur, die auf Klassenunterschieden beruht.
(Ein persönlicher Erfahrungsbericht

Wenn man es sich leisten kann, dass die eigenen Kinder, obwohl man breit für Gemeinschaftsschulen, Inklusion und Multi- Kulti wirbt, ein zumeist homogenes Elite-Gymnasium besuchen können, wenn man selbst in einem friedlichen Vorort lebt und die einzigen Kontakte zu muslimischen Mitbürgern auf seltenen Besuchen der entfernten Döner-Bude oder des städtischen Marktes beruhen, dann kann man zweifelsfrei großer Fan muslimisch bereichernden Lebens sein. Dann empfindet man es nicht als Bedrohung oder gar als Angriff auf eigene Lebensweisen.
Wenn man sich dies aber nicht leisten kann, seine Kinder eventuell gar auf städtische Haupt-, Real-, Gesamtschulen oder mittlerweile gar auf städtische Gymnasien schicken muss und selbst eben nicht im netten Eigenheim oder vollsanierten Altbau lebt, dann kann man aufgrund eigener, zumeist negativer Erfahrungen, mitunter zum gescholtenen Islamkritiker werden.
Unüberbrückbare kulturelle Unterschiede
Viele Menschen meiner Generation, ich beziehe mich bewusst auf die Fraktion der unter 30-jährigen, entstammen aber eben genannten Familien sogenannter „Normalbürger“. Wir besuchen Kindergärten mit muslimischen Kindern, unsere Mitschüler sind muslimischen Glaubens, in unseren Stadtteilen leben ebenfalls Muslime. Manchmal macht man positive Erfahrungen, baut Freundschaften auf, häufiger erlebt man Enttäuschungen und wird mit unüberbrückbaren kulturellen Unterschieden konfrontiert.
Ich will hier, exemplarisch, einige Erfahrungen meiner eigenen Person und Bekannter/Verwandter meiner Altersgruppe skizzieren. Ich lege keinen Wert auf Vollständigkeit und politisch korrekte Darstellungen.
Ich besuchte ein Gymnasium. Zwei meiner Klassenkameraden waren Türken und entsprechend muslimischen Glaubens. Sie allein schafften es, teilweise den gesamten Unterricht zu boykottieren. Sie waren aggressiv, griffen uns Mädchen an, begrabschten uns. Ansprachen der Lehrkräfte belächelten sie nur. Ihr Weltbild war klar: Es gibt Schlampen und Heilige, deutsche Mädchen gehörten zu den Schlampen.
Meine Geschwister besuchten eine andere Schule, sie wurden mehrere Male auf dem Schulweg verprügelt. Immer mehrere Türken auf einen Jungen, meine Brüder waren nicht die einzigen Opfer. Einigen Eltern reichte es irgendwann, weshalb sie die ihnen bekannte Schule einiger Prügler besuchten. Diese beschwichtigten nur, dass auf der anderen Seite sicher provoziert worden sei.
Angefeindet, gemobbt und als Schlampe bezeichnet
Der an unsere Schule angrenzende Friedhof, den wir zur Verkürzung unseres Schulweges nutzten, wurde von mehrheitlich türkischen Jungen belagert. Sie standen auf Gräbern, schubsten vorbeikommende Schüler, warfen ihren Müll auf die Erde und agierten aggressiv und beleidigend. Das war keine Ausnahme, sondern der Regelfall.
Nach einem Schulwechsel bedingt durch einen Umzug besuchten wir allesamt städtische Schulen. Ich freundete mich mit einer Türkin alevitischen Glaubens an, mit der ich noch heute gut befreundet bin. Diese wurde, auf Grund des Tragens von u.a. knielangen Röcken, T-Shirts etc. von anderen muslimischen Jungen angefeindet, gemobbt und als Schlampe bezeichnet.
Die meisten meiner Klassenkameraden mieden Türken, Araber und Nordafrikaner. Man lernt irgendwann, sie einfach zu umgehen. So habe ich es eigentlich von allen Bekannten und Freunden erfahren. Und wir gehören nicht zu den gern als bildungsfern geltenden Bürgern rechter Gesinnung, nein, wir zählen uns zur bürgerlichen Mitte, haben Ausbildungen gemacht oder studiert.
Diskutieren nicht möglich
Unter der Hand weiß jeder um die Aggressionsbereitschaft und Dominanz der muslimischen Mitschüler. Ein offenes Diskutieren um strittige Fragen z.B. im Philosophie-Unterricht ist nicht möglich. Meist dominieren türkische und arabische Jungen die Diskussion, jeder vermeintliche Andersdenkende wird persönlich angegangen. Ein guter Freund meines Bruders wurde nach der Schule vermöbelt, da er es im Philosophie-Unterricht wagte zu offenbaren, dass er Atheist ist. Das brachte ihm die Prügel von drei Muslimen unserer Schule ein.
Das Verhalten der türkischen/arabischen Mitschüler im Unterricht war meist desaströs. Auf der Schule eines Freundes, einer Realschule war teilweise gar kein Unterricht möglich, da türkische Jungen sich einen Jux daraus machten, den Unterricht zu boykottieren. Vielleicht erkärt dies auch die hohe Abbrecherquote unter türkischen und arabischen Schülern. Vermieden wird sie mittlerweile damit, dass die Ansprüche gesenkt werden oder betroffene Schüler einfach durchgeschleust werden.
In einem Stadtteil unserer Stadt kam es, obwohl verhältnismäßig wenige Muslime dort wohnten, häufig zu brutalen Aktionen. Ich erinnere mich z.B. an eine Hetzjagd von etwa acht bis neun Türken auf drei Punks, die anscheinend nicht den äußeren Vorstellungen der muslimischen Jungen entsprachen.
Eine mögliche Ausbildung schließen die meisten Türken und Araber ebenfalls aus. Selbst der leistungsschwächste Schüler träumt von Abitur, Studium und großem Geld.
Sobald du dich angreifbar machst, bist du potentielles Opfer
Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen, spiegelt aber in Ansätzen die Erfahrungswelt meiner Generation wider. Vor allem heute noch zur Schule gehende Kinder und Jugendliche sehen sich diesen Tendenzen ausgesetzt. Wenn man darüber nachdenkt, dass heute allein knapp zehn Prozent der Geburten auf muslimische Eltern zurückgehen, dann wird sich diese Erfahrungsspanne in den nächsten Jahren noch erweitern.
Allgemein erlebt man es eigentlich immer so, dass gerade von türkischen und arabischen Jungen alles Andersartige angegangen wird. Ob es sich dabei um Atheisten, Juden, Homosexuelle oder vermeintlich Schwache handelt, spielt keine Rolle. Sobald du dich angreifbar machst, bist du ein potentielles Opfer, das mit Gewalt bekämpft wird.
Die Schuld für offensichtliches Versagen wird auch nie an der eigenen Person gesucht, vielmehr bedient man sich gängiger Erklärungsmuster. So erklären die meisten muslimischen Schüler und auch Studenten eigenes Versagen zumeist auch mit der gängigen These, dass die Beurteilung sicher auf eine ausländerfeindliche Tendenz des Lehrers/Dozenten zurückzuführen sei.
Dieser Ansatz spiegelt sich vor allem in vor kurzer Zeit publizierten Ergebnissen von Umfragewerten wider, laut der muslimische Eltern die eigenen Kinder auch bei einer Empfehlung für die Hauptschule häufiger auf die Realschule schicken oder für schulisches Versagen vor allem die Kompetenz des Lehrers verantwortlich machen.
Betrachtet man all diese von mir kurz angeschnittenen Erfahrungswerte, die natürlich nur exemplarisch gelten und lediglich persönliche Eindrücke schildern, ist die Beantwortung der Frage nach sogenannter Islamkritik doch gar nicht so schwer zu beantworten. Es sei denn, man kann sich die bereits angesprochene Distanz zum benannten Klientel leisten.

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