Direkt zum Hauptbereich

Was haben "Ehren-Morde" mit dem Islam zu tun


Laut einer Untersuchung der Vereinten Nationen gibt es weltweit etwa 5.000 “Ehren”-Morde jährlich, davon 300 in der Türkei. Die Dunkelziffer liegt deutlich höher bei bis zu 100.000 Morden pro Jahr. In Deutschland sind bislang über 150 dokumentiert. Aber natürlich “hat das nichts mit dem Islam zu tun”, denn diese Antwort kommt immer wie aus der Pistole geschossen, wenn um “Ehren”-Mord, Zwangsheirat, Terror und andere unschöne Erscheinungen diskutiert wird, mit denen die Welt durch bestimmte Kreise “bereichert” wird.

Erstaunlich ist, dass diese Antwort meist nicht von Muslimen kommt, sondern von Leuten, die wenig Ahnung vom Islam haben. Auswendig gelernt und vielfach eingeübt?
Dabei ist diese Behauptung schon in sich fatal. Wie kann jemand behaupten, dass da kein Zusammenhang besteht? Nicht einmal ein ausgewiesener Experte könnte das, ein ernstzunehmender Islamwissenschaftler könnte höchstens sagen, dass er da “keinen Zusammenhang” sehe. Wird er aber nicht. Warum?

Beim Thema “Ehren”-Mord fällt auf, dass es fast ausschließlich in islamisch geprägten Milieus vorkommt. Das könnte aber auch eine zufällige Übereinstimmung sein, aufgrund der man noch nicht auf die Ursache schließen könne. Fachlich ausgedrückt: Korrelation bedeutet nicht automatisch Kausalität. Schließlich sind z.B. die meisten Moslems schwarzhaarig und niemand würde behaupten, dass das von ihrer Religion kommt. So ist die Frage, gibt es etwas in den Grundlagen des Islam – Koran und Sunna – das “Ehren”-Morde rechtfertigt oder zumindest gestattet?

Ja, das gibt es. Im Koran, Sure 18, wird ein Mord beschrieben und mit der Ehre begründet. Ab Vers 60 wird beschrieben, wie Moses mit seinem jungen Diener umherreist. Dabei “fanden sie einen Meiner (Allahs) Diener, dem Wir Unser (Allahs) Wissen gelehrt haben” (Vers 65). Wer damit gemeint sein könnte, darüber streiten die Islamgelehrten. Auf jeden Fall ein hoher Prophet, denn er belehrt Moses (islamisch Musa), der ja auch im Islam einen hohen Rang einnimmt. Jedenfalls will Moses von ihm lernen, denn im nächsten Vers sagt Moses: “Darf ich dir folgen, damit du mich von dem Wissen, das dir gegeben wurde, lehrst?”

Und dann geht es zur Sache. Wenig später steht geschrieben: “Wieder machten sie sich auf den Weg, bis sie einen Jungen trafen, den er tötete. Moses sprach: ‚Tötest du wirklich einen unschuldigen Menschen, der keinen Mord begangen hat? Du hast etwas Furchtbares getan!” (Vers 74). Moses reagiert also vernünftig, doch der andere Prophet klärt ihn auf: “Was den Jungen anbelangt, so waren seine Eltern gläubige Menschen, und wir fürchteten, wenn er am Leben bliebe, würde er Gewalttaten und Unglauben über sie bringen. (Vers 80) Wir wollten, daß ihr Herr ihn durch einen Besseren, Wohltätigeren und Mitleidigeren ersetzt.” (Vers 81)

Es wird also ein junger Mensch rein auf Verdacht hin umgebracht! Und das von einem Menschen, dem Allah Wissen gelehrt hat. Menschenverachtender geht es wohl kaum. Diese Stelle im Koran ist aber wohl den Wenigsten bekannt, weder den “Ehren”-Mördern noch auch den Islamkritikern. Trotzdem zeigt es, dass “Ehren”-Mord mit Islam sehr wohl “etwas zu tun” hat. Allerdings gibt es auch eine andere Stelle im Koran, die annähernd gegenteilig ist:

Sure 33, Vers 28: “Prophet! Sag zu deinen Gattinnen: Wenn euch der Sinn nach dem diesseitigen Leben und seinem Flitter steht, dann kommt her, damit ich euch ausstatte und auf eine ordentliche Weise freigebe!” Der Prophet ist für die gläubigen Muslime das absolute Vorbild, und der soll Frauen freigeben, die nach westlich-weltlicher Lebensweise streben, ihnen sogar eine Abfindung geben. Also sind “Ehren”-Morde doch verboten im Islam? Zu früh gefreut, ihr islamophilen Gutmenschen, dieser Vers gilt leider als abrogiert, d.h. durch einen späteren Vers aufgehoben. Zumindest bei vielen Rechtsgelehrten im Islam.

Ein klar denkender Mensch würde nie formulieren “das hat mit dem Islam nichts zu tun”, vor allem, wenn er sich wenig auskennt in dieser Religion. Vernünftig wäre die Fragestellung: “Was hat das mit dem Islam zu tun?” oder die Aufforderung: “Zeig mir doch, was das mit dem Islam zu tun hat!” Aber das hatten wir schon. In seiner Regensburger Rede hat Papst Benedikt XVI den Patriarchen von Konstantinopel zitiert: “Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat!” Die Antwort der Muslime ist bekannt. Wütende Proteste und etliche Morde an Christen. Hat natürlich mit dem Islam nichts zu tun.

An dieser Stelle sei auch noch an den “Ehren”-Mord an der Berliner Mitbürgerin Hatun Sürücü erinnert. In der ARD-Dokumentation “Der Fall Sürücü” sagte die damalige Freundin des Mörders aus, der Imam einer Weddinger Moschee habe sein Einverständnis für den Mord gegeben. Die Berliner Polizei scheint in dieser Angelegenheit bisher noch nicht ermittelt zu haben. Mehrere Anfragen von Journalisten bei der Pressestelle der Berliner Staatsanwaltschaft haben bisher zumindest kein Ergebnis gebracht. Man sollte der Berliner Justiz mitteilen, dass dieser Imam – falls es noch nicht geschehen ist – unverzüglich verhört werden sollte. Könnte es aber vielleicht auch sein, dass man die muslimische Gemeinschaft in Berlin, die ja gut 300.000 Menschen umfasst, nicht verärgern möchte? Wir wissen es nicht. Kontakt zur Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz:



                                             http://www.ehrenmord.de/faq/wieviele.php

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

270 Millionen Nichtmoslems durch islamischen Dschihad getötet

270 Millionen – andere Schätzungen gehen von 300 Millionen – “Ungläubige” wurden bislang in den 1400 Jahren der Terrorherrschaft der selbsternannten “Friedensreligion” im Namen Allahs ermordet. Das letzte, was viele dieser Opfer hörten, bevor man ihnen den Kopf abschlug oder, wie es für Nichtmoslems vorbehalten ist, langsam vom Hals Richtung Nacken abschnitt -eine besonders grausame, menschenunwürdige und das Leiden verlängernde Tötungsform (wird bis heute in Syrien und im Irak etwa angewandt) wobei die Dschihadisten das Abschneiden immer wieder unterbrechen, um sich am Röcheln und Todeskampf ihrer Opfer zu ergötzen) – das letzte also, was die meisten Opfer hörten waren hysterische “Allahu-akhbar”-Rufe aus den Kehlen ihrer Mörder. Niemand soll sagen, diese Grausamkeiten hätten nichts mit dem Islam zu tun. Sie sind im Gegenteil eine religiöse Pflicht jedes Dschihadisten. Denn Allah befiehlt an 216 Stellen des Koran, dass “Ungläubige getötet werden müssten. Und Mohammed befiehlt dies an…

Der Schleier der Angst von Samia Shariff

Es war ein strahlender, eiskalter Januartag, an dem ich das Manuskript von Samia Shariff erhielt. Man erklärte mir in aller Kürze, dass eine Frau algerischer Herkunft, Mutter von sechs Kindern und heute in Kanada lebend, darin ihr dramatisches Leben und ihre gewagte Flucht aus ihrem Land beschreibt. Von Anfang an zog mich Samias aufwühlende Geschichte in ihren Bann. Sie enthielt viele verstörende Einzelheiten, aber ich musste diese bewegenden Seiten einfach zu Ende lesen. Und schließlich wusste ich ja, dass es der Erzählerin gelungen war, ihrem bedrückenden Schicksal zu entkommen.
Ich brauchte länger als erwartet, um die Flut von Frauenbildern zu bewältigen, die mir durch Samias Geschichte vor Augen getreten waren ... Zu viele eigene Erinnerungen kamen an die Oberfläche wie bei einem aufgewühlten Fluss. Ich konnte mir Samias Empfindungen sehr gut vorstellen - als kleines ungeliebtes Mädchen; als Heranwachsende, die ihre weiblichen Formen verbergen musste; als Fehlleistung ihrer Mutter,…

Wir befinden uns im Kriegszustand

Der Islamische Staat ruft schon seit Monaten alle Moslems in Europa auf, den Dschihad zu beginnen. Die grausamen Terror-Anschläge häufen sich mittlerweile und die Mainstreampresse versucht krampfhaft, den Islam aus all diesen Vorfällen herauszuhalten. Vertuschen, Schönfärben und Leugnen ist angesagt. Einzelne wagen sich aber schon so langsam aus der Deckung heraus und beginnen, sich ansatzweise mit der Wirklichkeit zu beschäftigen. Stefan Aust hat in seinem Artikel„Islamismus – Wir befinden uns im Weltkrieg gegen den Terror“, veröffentlicht in der WELT, einen ersten zaghaften Schritt in die richtige Richtung gemacht.
Leider aber immer noch politisch korrekt mit dem Kunstbegriff „Islamismus“ statt „Islam“ und der fehlenden Aufklärung, dass der Terror seit den Anfangszeiten unter Begründer Mohammed integraler Bestandteil dieser totalitären Ideologie ist. Aust schreibt:
Ermordete Urlauber in Tunesien, ein abgetrennter, aufgespießter Kopf in Frankreich, die Serie der abscheulichen Mordtaten…