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Bonn-Mehlem: Zwangsislamisierung geht weiter


Kaum haben sich die aufgeregten und besorgten Bürger in Bonn-Mehlem nach der Schließung der skandalumwitterten salafistischen Al-Hudda-Moschee in der Meckenheimer Straße 26  im vergangenen Jahr etwas beruhigt, mussten sie jetzt erneut eine höchst unangenehme Überraschung erleben: Einige Häuser weiter macht sich schon wieder eine muslimische „Organisation für friedliches Zusammenleben“ breit, wo den Bürgern klar gemacht werden soll, dass sie den Islam gefälligst zu lieben haben und sich anpassen sollen, da sie ansonsten rassistisch und rechtsextrem sind.

Hier bestätigen sich wieder einmal Arroganz und Hartnäckigkeit der Muslime bei der Verbreitung ihrer religiösen und demokratiefeindlichen Ideologie: Kaum wird eine Moschee aus berechtigten Gründen geschlossen, schon ist der nächste Verein zur Stelle, um die Bürger islamkonform zu indoktrinieren und zu gängeln. Aber nicht jeder Mensch möchte tagtäglich mit einer aufdringlichen Kultur konfrontiert werden, die zwar die Muslime bereichert, aber die meisten (noch nicht konvertierten) Deutschen nur ängstigt und belästigt.

„Schalom – Frieden – Salam“ liest man auf dem Plakat, das seit Kurzem an dem Haus in der Meckenheimer Straße 16 hängt. Dort hat sich, nach jahrelanger Suche nach geeigneten Räumen, der muslimische Verein „Haus der Generationen“ niedergelassen, der das Haus gemietet hat. Damit konnte ein großes Problem gelöst werden, wie die Vereinsvorsitzende Sanaa Elaidi glücklich versichert, denn jetzt, im Ramadan, werden unter anderem für die vielen muslimischen Jugendlichen verschiedene Aktionen organisiert. Diese fanden bisher (kostenlos!) meist im Sportpark Pennenfeld statt. In diesem Jahr aber begann der Ramadan vor den Sommerferien – der Sportpark war für die Schulen reserviert. Nun können Koch- und Nähkurse, Fußballspiele, Gesangsstunden und das Bastelprogramm an der Meckenheimer Straße stattfinden. Außerdem besteht dort natürlich die Möglichkeit zum Gebet. Aber auch nach dem Ramadan soll es mit Vorträgen und Workshops, Sprach- und Kommunikationskursen, Freizeitaktivitäten, Aktionen mit anderen Vereinen und Organisationen wie der Fachstelle für interkulturelle Bildung und Beratung weitergehen. Der Verein, der auch eine Kooperation mit der Carl-Schurz-Schule hat, spezialisiert sich vor allem auf die Jugendarbeit und gemeinsame Projekte wie eine Beratungsstelle, wo erfolgreiche Jugendliche unterstützt und die weniger erfolgreichen auf den rechten Weg geführt werden sollen.

Bad Godesbergs Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann, Bonns Integrationsbeauftragte Coletta Manneman und einige Kommunalpolitiker eilten freudig erregt herbei, um dem Verein vor Ort demutsvoll ihr Vertrauen auszusprechen. Sie äußerten allerdings auch Verständnis für anfängliche Skepsis und Bedenken einiger Nachbarn, die es mittels Transparenz auszuräumen gelte.

Die beiden Beauftragtinnen für Islamverherrlichung lobten das Haus der Generationen, das sich in Bad Godesberg bereits mit einer Reihe von Aktivitäten um die Integration von Zuwanderern verdient gemacht habe. „Uns sind Vereine wichtig, denen wir vertrauen können, weil es leider auch das Gegenteil gibt“, sagte Manemann. Umso wichtiger sei die ausdrückliche Differenzierung zu einem Umfeld, in dem Prediger in Hinterhöfen Jugendliche radikalisieren. „Man sollte es nicht beschönigen: Vereine wie ‚Die wahre Religion’ erscheinen mit ihren einfachen Botschaften im Internet für viele junge Männer verlockend.“ Gerade im Süden Bad Godesbergs leiste ein Verein wie das Haus der Generationen insofern wertvolle Arbeit, indem er extremistischen Tendenzen ausdrücklich entgegenwirke, sagte Manemann. Für Außenstehende sei es nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, um was für eine Gruppe es sich handelt. Das Haus der Generationen habe die Ausschreitungen durch Salafisten am 5. Mai 2012 in Lannesdorf klar verurteilt. „Solche deutlichen Worte haben wir von manchen anderen Moscheegemeinden und Vereinen leider nicht gehört“, sagte Schwolen-Flümann. Sie nannte es selbstverständlich, dass es in Bad Godesberg Gebetsräume für alle Religionen gibt, zeigte aber auch Verständis für die Skepsis in der Nachbarschaft. „Die Mehlemer sind in den vergangenen Jahren sensibel geworden“, sagte sie mit Blick auf einen inzwischen geschlossenen „Gebetsraum“ (Al-Hudda-Moschee) in unmittelbarer Nähe, deren Initiatoren dem salafistischen Umfeld zugeordnet wurden. Die Transparenz des Hauses der Generationen werde in Mehlem für Akzeptanz sorgen, ist sie überzeugt.

Alle Nachbarn sind sauer – der Verfassungsschutz scheint schon vor der Tür zu stehen. Die ehemalige Frittenbude ist eigentlich nach arabischem Zuschnitt: ein respektables Anwesen mit Hof. Am Eingang zur Moschee befindet sich eine Stahltür. Es fragt sich auch, wem die Parkplätze daneben und hinter dem Verein gehören.

Wie auch immer: Marsch, marsch, Mehlemer, schön buckeln und kriechen, sonst gibt’s was auf die Mütze!

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