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Kairo: Moslems morden auf Kopten-Hochzeit

Der friedliche und tolerante Islam hat am Sonntagabend in Kairo mal wieder zugeschlagen. Zwei vermummte Moslems rasten mit einem Motorrad auf eine koptische Hochzeitsfeier zu und der Mann auf dem Rücksitz schoss. Die 56-Jährige Mutter des Bräutigams starb sofort. Ebenso die achtjährige Mariam Fakhry und ein weiterer älterer Mann. Ein viertes Opfer starb am Tag darauf im Krankenhaus.


Die Moslems werfen den Kopten vor, gegen Mursi gewesen zu sein und dessen Sturz begrüßt zu haben. Das stimmt sogar. Die Freiheit der Kopten wurde von den gemäßigten Islamisten™ immer mehr beschnitten und daher haben sie mit dem Sturz Mursis wieder etwas Hoffnung geschöpft. Wie es aber aussieht, wohl vergebens. Seit dem Sturz Mursis kam es immer häufiger zu Übergriffen gegen Kopten in Ägypten. Von der hiesigen Presse wird nur über die ganz gravierenden Fälle, wenn überhaupt, berichtet. Es könnte ja vielleicht sonst jemand auf dumme Gedanken kommen, was passiert, wenn Moslems einmal die Mehrheit haben.

Ganz Nordafrika und Nahost war ja einmal christlich, ebenso die heutige Türkei. Man müsste eigentlich die moslemische Diplomatie bewundern, der es immer wieder gelingt, sich als Opfer hinzustellen und gleichzeitig brutal Andersgläubige zu ermorden. Oftmals hört man in Diskussionen: „Aber es sind doch die Fundamentalisten aller Religionen Terroristen“. Wenn man dann darauf antwortet: „Wann haben denn das letzte Mal christliche Fundamentalisten Terroranschläge begangen?“, kommt entweder Schweigen oder wie bei mir kürzlich: „Ich habe von einem Bekannten gehört, dass in den 1970ern in Beirut, sich ein Christ in die Luft gesprengt hat“. Da fragt man sich natürlich, ob da nicht der Verstand aussetzt oder ob das Gehirn von unseren Regierenden schon so stark gewaschen wurde.

Zurück zu dem feigen Anschlag in Kairo, der auch in der ZEIT erwähnt wurde. Selbst Westerwelle äußert sich dazu:
(…)
“Wir verurteilen diese grausame Bluttat mit aller Schärfe und Entschiedenheit.”
(…)

Ob er gewarnt hat, wird nicht erwähnt.


Das kleine Bild oben zeigt Mariam Fakhry, die 8 Jahre alt werden durfte und mit 13 Schüssen in Bauch und Herz ermordet wurde. Um noch einmal darauf zurückzukommen, dass den Kopten vorgeworfen wird, sie hätten sich über den Sturz Mursis gefreut: Die Kopten haben also nicht einmal die Wahl, Pest oder Cholera, man will sie dazu zwingen, Pest UND Cholera widerspruchslos zu akzeptieren.

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