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Die Türkei ist für immer verloren

Antisemitische Angriffe in der Türkei sind zur Regel geworden. Am letzten Donnerstag traf es zwei türkische Geschäftsleute, die in einem Restaurant in Edirne saßen, und zu Abend aßen.

Irgendwann fand der Restaurantbesitzer heraus, dass es sich um zwei Juden handelte. Daraufhin beschimpfte der Wirt die Tora und sagte er werde keine Juden bedienen. Dann nahm er sich ein langes Messer und versuchte die beiden zu töten, berichtet Caroline Glick auf ihrem Blog.

Die Männer rannten um ihr Leben.

Im Dezember war ein junge Frau nach einer Anti-Korruptions-Demonstration von 10-15 Erdogan Anhängern angegriffen worden. Sie wurde als Jüdin beschimpft und geschlagen.

In einem Interview sagte der türkische Oppositionspolitiker Ayken Kerdemir, dass Erdogan den türkischen Antisemitismus kultiviert habe. Er schüre antiisraelische und antisemitische Gefühle mit seiner Rhetorik, seinen Verschwörungstheorien, Kampagnenslogans und Handlungen.

Der Antisemitismus, so Kerdemir, werde der türkischen Gesellschaft erhalten bleiben, auch wenn Erdogan längst Geschichte sei.


Wenn man den Geist einmal aus der Flasche gelassen hat, so Glick, dann sei es schwer ihn wieder hineinzustopfen.

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