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Syrien-Reisen organisiert? Bremen verbietet islamistischen Verein “Masjidu-l-Furqan”

Bremen. Der Bremer Innensenator Ulrich Mäurer hat den salafistischen Kultur- und Familienverein “Masjidu-l-Furqan” verboten.

Wie der “Weser Kurier” berichtet, durchsuchten am Mittag rund 200 Polizisten das Gebäude des Vereins im Bremer Stadtteil Gröpelingen sowie mindestens 15 Privatwohnungen. Der Verein verstoße gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung Deutschlands und gegen den Gedanken der Völkerverständigung, heißt es in der Verbotsverfügung, die dem Blatt vorliegt.


Von dem Verein führt eine direkte Spur in die Kampfgebiete Syriens und des Iraks. Alle Bremer, die in diese Länder ausgereist sind und sich dort Islamisten-Milizen wie dem “Islamischen Staat” (IS) angeschlossen haben, stammen aus dem Umfeld von “Masjidu-l-Furqan”. Ihre Zahl ist seit Anfang des Jahres sprunghaft angestiegen. Nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden sind inzwischen 15 Personen aus Bremen ausgereist, davon acht Männer und sieben Frauen. Einige von ihnen sind als Paare gereist und haben ihre Kinder mitgenommen. Zusammen mit den Erwachsenen sind insgesamt elf Kinder aus Bremen verschwunden. 

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