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Eine Entschuldigung an Ayaan Hirsi Ali, Bill Maher und alle anderen Islamophoben

Jahrelang war ich ein Apologet des Islams, und leider sind es heute immer noch sehr viele. Ich habe nur solche Bücher gelesen, die den Islam in friedvollen, strahlenden Farben darstellten.

Ich habe radikale Muslime entschuldigt und habe in einem Zustand der Verleugnung gelebt, weil ich nicht glaubte, dass in diesem modernen Zeitalter der Drohnen und Klone, religiöse Lehren Menschen immer noch dazu verleiten könnten Böses zu tun.

Ich habe unzählige Atheisten kritisiert, darunter Ayaan Hirsi Ali, Sam Harris, und Bill Maher, die vor den inhärenten Gefahren in den islamischen Doktrinen warnen und ich habe sie leichtsinnigerweise als Islamophobe abgestempelt.
Heute schreibe ich, um mich bei ihnen zu entschuldigen. Ich entschuldige mich und bitte um Verzeihung. Wir, die wir blind den Islam verteidigt und euch als Islamophobe bezeichnet haben, wir haben uns tragischerweise geirrt.

Im vergangenen Mai, begann sich meine Meinung zu ändern. Damals las ich ein Interview von Sam Harris mit Ayaan Hirsi Ali, in dem sie die falsche Verwendung des Begriffs Islamophobie erklärte.

Dieser Artikel, sowie die Saat, die die Atheisten über Jahre hinweg gesät hatten, bewog mich etwas tiefer zu graben und motivierte mich dazu mich intensiv mit der Religion zu beschäftigen.

Ich las den Koran, viele Hadith, die Biographie von Mohammed, die Geschichte des Dschihad und das islamische Recht. Und das habe ich gelernt:

Die Kritiker des Islams haben recht. Der Islam ist in sich alarmierend gewalttätig, hasserfüllt und unterdrückend und zwar auf breiterer Basis als alle anderen großen Religionen zusammengenommen.

Zu sagen, dass der radikale Islamist motiviert sei Grausamkeiten zu begehen und Unterdrückung aufgrund einer religiösen Doktrin praktiziere, ist das Understatement des Jahrhunderts.

Wie viele andere Verteidiger des Islams war ich unwissend, naiv und in einem Zustand der Verleugnung.

- Ich habe fälschlicherweise angenommen, dass alle heiligen Bücher ausreichend gute Botschaften haben, um die schlechten auszustechen.

- Ich habe fälschlicherweise angenommen, dass Mohammed wie Jesus, Frieden, Liebe und Gewaltlosigkeit predigte.

- Ich habe fälschlicherweise angenommen, dass Kritik am Islam gleichzusetzen ist mit Kritik an allen Muslimen.
- Ich entschuldige mich also bei denen, die ich fälschlicherweise als Islamophobe bezeichnet habe und meine tiefste Entschuldigung gilt den Muslimen.

Die Muslime haben ohne Not unter dem unterdrückerischen Islam und seinen religiösen und politischen Doktrinen gelitten, während tausende uninformierter Schmierfinken wie ich selbst, herbeigeeilt kamen, um die Kritiker des Islams zum Schweigen zu bringen.

Indem sie die islamischen Verbindungen zu radikaler Gewalt und Hass nicht erkannten, haben die Schmierfinken unwissentlich dazu beigetragen, dass er sich verbreitet.

Die Schmierfinken, Verleugner und die Naiven haben unwissentlich den moderaten Muslimen und einem reformierten, friedlichen Islam den Rücken zugekehrt.

Wir haben in fahrlässiger Weise mit der Bezeichnung ‚islamophob‘ um uns geworfen und Leute wie Glen Greenwald, Reza Aslan und Karen Armstrong sollten ihre Köpfe beschämt senken.

Es gibt nur wenige Dinge, die moralisch derart verkommen sind, wie die Angriffe auf diejenigen, die den Islam kritisieren (Ayaan Hirsi Ali) und nicht die islamischen Gesetze über Apostasie und Blasphemie angreifen, die den Muslimen lehren sie zu töten.

Wir müssen heute mit der Erkenntnis leben, dass wir unsere Prinzipien aufgegeben und hintergangen haben.

Obwohl wir das Gewand der Menschenrechte, Redefreiheit und Gleichheit für uns reklamieren, fehlt uns der Mut unsere Überzeugung zu verteidigen, wenn es jemanden beleidigt. Wir gucken wie ein beleidigter Löwe wie seinerzeit Churchill.

In Wahrheit sind diejenigen, die den Islam kritisieren, insbesondere die reformorientierten Muslime, die mutigsten der Mutigen. Sie setzen wortwörtlich ihr Leben aufs Spiel, weil sie ganz einfach den Koran, Mohammed und die Scharia kritisieren.

Es sind die Islamkritiker, die standfest Gleichheit und Menschenrechte für Muslime einfordern, während sich die Apologeten in Verleugnung suhlen.

- Während wir Schmierfinken davon besessen waren den Islam vor Kritik in Schutz zu nehmen, haben die sogenannten Islamophoben öffentlich die unterdrückerischen islamischen Doktrinen und Praktiken angeprangert.

- Während wir Schmierfinken unwissentlich die Öffentlichkeit falsch informiert und uns selbst getäuscht haben, indem wir die Verbindung zwischen den islamischen religiösen Lehren und dem islamischen Hass und der Gewalt nicht gezogen haben, haben die Islamophoben die Punkte miteinander verbunden und nach Lösungen gesucht.

- Während wir Schmierfinken alle Kritiker rasch als Heuchler und Rassisten beschimpft haben, haben die Islamophoben die Gleichstellung von Frauen, Schwulen und Minderheiten verteidigt, sie haben die Rede und Religionsfreiheit geschützt und sie haben ein Ende der grausamen und ungewöhnlichen Strafen gefordert.

Weil sie jeden Kritiker des Islams als Islamophoben bezeichnet haben, hat die Glaubwürdigkeit der Schmierfinken erheblich gelitten. Indem sie die ehrlichen Islamkritiker mit Heuchlern in eine Ecke gestellt haben, haben sie die Bedeutung des Begriffs Islamophobie verwässert und haben damit ihre grausame Seite gezeigt und die Redefreiheit unterdrückt.

Den Koran und Mohammed zu kritisieren bedeutet nicht die muslimische Minderheit zu kritisieren, oder zu stereotypisieren, so wie die Kritik am ‚Buch von Mormon‘ und Joseph nicht bedeutet, dass man die Mormonen kritisiert oder in Schablonen presst.

Wenn Menschen das heilige Buch von Mormon kritisieren, oder den Propheten, dann gibt es zurecht keine Versuche das Mormonentum vor Kritik zu schützen, oder die Kritiker als ‚Mormonophobe‘ zu bezeichnen.

- Keine Religion, kein Buch, kein Prophet, kein Gesetz oder Gott, egal wie heilig sie bei ihren Anhängern gelten, ist von Kritik ausgeschlossen.

- Kein religiöser Glaube und keine religiöse Doktrin darf in einer freien Gesellschaft eine bevorzuget Behandlung genießen.

- Entweder darf man alle Religionen, Bücher und Propheten offen kritisieren oder keine. Entweder leben wir in einer freien Gesellschaft oder in einer Tyrannei.

Der Islam ist eine von Menschen gemachte Religion (die Betonung liegt auf Menschen) und wie alle menschengemachten Religionen hat er gravierende moralische Mängel und bedarf einer rigorosen Kritik.

Anstatt uns selbst zu zensieren und islamischen Blasphemiegesetzen zu gehorchen, sollten wir eher die Bedeutung der Redefreiheit verteidigen, den Islam motivieren sich selbst von den Blasphemiegesetzen zu reinigen und aufzuzeigen, wie sehr die Redefreiheit dem Islam nützlich sein kann.

Jetzt müssen wir Schmierfinken Zeit und vertane Chancen aufholen. Wir müssen unsere Bemühungen verdoppeln die unterdrückerischen islamischen Praktiken, Doktrinen und Regime zu kritisieren, und wir müssen Reformen verlangen.

Wir müssen die Muslime aufnehmen, die wirklich moderat sind, die die Fehler des Islams erkennen und die nach Koexistenz, Frieden, Gleichberechtigung, Menschenrechten und Meinungsfreiheit streben und sie verehren. Alle Nichtmuslime können den Muslimen am besten helfen, indem sie dasselbe tun.
Auf keinen Fall solltet ihr meine Worte einfach so hinnehmen.

Ihr schuldet es euch selbst, eure eigenen Nachforschungen zu betreiben und zu sehen, ob auch ihr eine Verbindung zwischen den islamischen Lehren und der islamischen Gewalt und dem Hass findet.

Ich fordere jeden von euch heraus, insbesondere die Schmierfinken, den Koran, die Biographie Mohammeds, die Geschichte des Dschihad und die politische Ideologie des Islams nachzulesen.

- Vielleicht werdet auch ihr erkennen, dass ein immer wiederkehrendes Thema des Korans der Hass auf Ungläubige ist und vollständige Abwesenheit von liebenden und einschließenden Passagen um die Widerlichen und Gewalttätigen außer Kraft zu setzen.

- Vielleicht werdet ihr auch erkennen, wie Mohammeds Leben das Leben der Anhänger des Islamischen Staats widerspiegelt und dass es für jeden, der in Mohammeds Fußstapfen tritt gefährlich sein wird.

- Vielleicht werdet ihr auch erkennen, dass es keine Trennung zwischen Kirche und Staat im Islam gibt und dass die meisten islamischen Regierungen die islamischen Gesetze über die säkularen Gesetze stellen.

- Es wäre eine gute Sache, wenn die islamischen Doktrinen sagen würden, dass die Muslime die Nichtmuslime lieben sollten und auch ihre Feinde.

- Es wäre eine gute Sache, wenn der Prophet Mohammed Gewaltfreiheit predigen würde.

- Es wäre eine gute Sache, wenn die islamischen Gesetze Gleichheit für Frauen, Minderheiten, Meinungsfreiheit und Menschenrechte schätzen würden.

- Es wäre eine gute Sache, wenn der Koran die Goldene Regel lehren würde.
Es ist aber so, dass es total umgekehrt ist und deshalb melde ich mich hier zu Wort.




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