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Strafanzeige gegen deutschen 1-Euro-Jobber, weil er Vorzugsbehandlung von Flüchtlingen dokumentierte


Es wurde darüber berichtet, dass im Westerwald Designermöbel für Asylbewerber zusammengeschraubt werden. Und zwar von 1-Euro-Jobbern, die keine Rundumversorgung haben. Die Folgen sind brutal.

Einem 1-Euro-Jobber, der im Auftrag des Bauhofes Altenkirchen (Westerwald) Designermöbel in einem Asylbewerberheim montieren musste, wird nach uns vorliegenden Informationen angeblich erst einmal für 3 Monate Hartz-IV gestrichen.

Und er wurde rausgeworfen, weil er – so unsere Informationen – angeblich dieVerschwiegenheit über die Vorzugsbehandlung für Asylbewerber nicht eingehalten hat.

Aufmerksam wurde die Behörde wohl auch durch den Kopp-Artikel über Designermöbel für Asylbewerber (Westerwald: »Anti-Neid-Kurse« für Deutsche – Designereinrichtungen für Asylbewerber) vom Wochenende, der bundesweit immer höhere Wellen schlägt.

Der 1-Euro-Jobber hat zwei kleine Kinder daheim (ein Baby und eins im Kindergarten). Und er hat nun laut der Behörde in Altenkirchen auch noch eine Strafanzeige am Hals, weil er den wohl auch aus Sicht der Öffentlichkeit eher merkwürdigen Umgang mit Steuergeldern für sich dokumentiert hat.
Denn nach der Veröffentlichung des erwähnten Artikels wurde beim Bauhof Altenkirchen nach uns vorliegenden Informationen das Mobiltelefon des 1-Euro-Jobbers kontrolliert (was wohl rechtswidrig ist). Wir können den Fall juristisch nicht beurteilen.

Aber grundsätzlich besteht ja ein Interesse der Öffentlichkeit daran, wie mit Steuergeldern umgegangen wird – gerade bei Asylbewerbern.

Der 1-Euro-Jobber will nun auf Wiedereinstellung beim Bauhof Altenkirchen klagen, was wohl bundesweit einmalig sein dürfte. Und er sucht einen erfahrenen Juristen, der ihn trotz seiner Hartz-IV-Lage (was ihm gestrichen werden soll) vertritt.




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